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Cover Videogramme

Videogramme. Die Bildwelten biologischer Experimentalsysteme als Kunst- und Theorieobjekt
Hannes Rickli (Hg.)

Publikationsbeschrieb
Der Künstler Hannes Rickli befasst sich seit 20 Jahren mit audiovisuellen Aufzeichnungen aus dem Forschungskontext der Verhaltensbiologie. Die Videogramme eröffnen einen ungewöhnlichen Einblick in naturwissenschaftliche Versuchanordnungen. In diesem überschüssigen Beiwerk der wissenschaftlichen Daten, sozusagen im Schatten der Objektivität, wird erkennbar, dass die Herstellung wissenschaftlicher Tatsachen nicht einfach nach zuvor festgelegten Plänen erfolgt, sondern sich im physischen Widerstand zwischen menschlichen, technischen - und tierischen - Akteuren ereignet. Bei den Videogrammen handelt es sich um einen Typus instrumentaler Bewegtbilder, der von den Bildwissenschaften und der Bildtheorie bis anhin kaum beachtet worden ist.
Der Band trägt in Essays, Gesprächen, Analysen und Beschreibungen der Experimentalsysteme sowie in Hunderten Abbildungen die Ergebnisse dieses richtungweisenden Projekts künstlerischer Forschung zusammen. Das aus dem Laborkontext gelöste Videomaterial und die künstlerische Arbeit von Hanes Rickli werden aus den Perspektiven der Wissenschaftsgeschichte und -soziologie, der Medientheorie sowie der Kunst- und Filmwissenschaft reflektiert.

Forschungsprojekt: Überschuss. Videogramme des Experimentierens

Autoren: Michael Guggenheim, Vinzenz Hediger, Christoph Hoffmann, Nicola Müllerschön, Hannes Rickli und Yvonne Zimmermann.

Verlag:  Scheidegger & Spiess, Zürich 2011

Weitere Angaben: Texte in Deutsch und Englisch, 304 Seiten, 700 farbige und 450 s/w-Abbildungen,
Hardcover 19,0 x 28,5 cm, ISBN 978-3-85881-325-1, CHF 99.- / EUR 83.-

Band 6 der Schriftenreihe des Institute for Contemporary Art Research, Zürcher Hochschule der Künste

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